Viele potentielle Mandanten scheuen den Weg zum Rechtsanwalt wegen vermeintlich hoher Kosten. Hierzu besteht aber grundsätzlich keine Veranlassung. Der Gesetzgeber hat z. B. die Beratungsgebühr für ein erstes Beratunggespräch bei Verbrauchern auf maximal 190,00 € netto beschränkt. Soll eine weitere außergerichtliche oder gerichtliche Tätigkeit erfolgen, werden Sie vor der Beauftragung über die weiteren Kosten aufgeklärt. Sie können die Wirtschaftlichkeit der Mandatierung genau prüfen. Ferner gilt es zu bedenken, dass der Arbeitsplatz die eigene Existenz sichert. Unter Umständen sind Sie auch rechtsschutzversichert und Ihre Versicherung hat für die Kosten einzustehen.

Die anwaltlichen Gebühren richten sich grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Höhe der anwaltlichen Gebühren berechnen sich, soweit das RVG nichts anderes bestimmt, nach dem Wert, den der Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit hat (sog. Gegenstandswert, vgl. § 2 RVG). Bei Zahlungsansprüchen ist dies regelmäßig der Wert, der begehrt wird. Die Höhe der Vergütung bestimmt sich nach den Vergütungsverzeichnis der Anlage 1 zum RVG.

Im Rahmen des gesetzlich zulässigen Umfanges ist der Abschluss von Vergütungsvereinbarungen möglich. Eine Vereinbarung von höheren als den gesetzlichen Gebühren hat gemäß § 4 I RVG grundsätzlich schriftlich zu erfolgen und darf nicht in der anwaltlichen Vollmacht enthalten sein.

Sofern Sie über eine Rechtsschutzversicehrung verfügen, kann auf Wunsch gerne die erforderliche Korrespondenz mit der Versicherung übernommen und eine direkte Abrechnung vorgenommen werden.

Es besteht die Möglichkeit in gesetzlich zulässigerweise Beratungsverträge abzuschließen. Gegen ein monatlich fest vereinbartes Honorar erhalten Sie umfassende rechtliche Beratung. Die Kosten sind für Sie als Unternehmermandant planbar, Sie haben einen schnellen und festen Ansprechpartner, der Ihr Unternehmen kennt.

Hinweis für Gebühren in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten:

Im Arbeitsrecht gibt es eine Besonderheit, auf die ausdrücklich hingewiesen werden soll: In der ersten Instanz findet gemäß § 12 a ArbGG keine Erstattung der Gebühren durch den unterliegenden Gegner statt. Dies hat zur Folge, dass Sie auch bei einem vollständigen Obsiegen in der ersten Instanz Ihre anwaltlichen Gebühren selber tragen müssen.

Autor: Rechtsanwalt Bork

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